Freitag, 27. Oktober 2017

Wer fliegt mit uns zum Mississippi?

Erstmals wird eine geführte deutsche Reise zur International Blues Challenge in Memphis angeboten. Der USA-Veranstalter fly2america.de fliegt vom 13. bis 22. Januar und begleitet Greyhound´s Washboard Band. Außer nach Memphis wird die Reise auch ins Mississippi Delta gehen.

Die Anmeldung ist bis Mitte November möglich!Wir würden uns natürlich sehr freuen, wenn uns möglichst viele deutsche Bluesfans begleiten würden!

Mehr Infos gibt es hier





Montag, 3. Juli 2017

And the winner is...

Greyhound´s Washboard Band!


Das Blechpolieren hat sich gelohnt. Mit blitzender Gitarre und grundgereinigtem Waschbrett
haben wir es geschafft, den Sieg bei der "German Blues Challenge" 2017 nach Ostwestfalen zu holen! Eine International besetzte Jury (u.A. Nick Moss, Tim Schauen, Andrzej Matycik) hat uns zur besten Band des Wettbewerbs gewählt. 
Damit haben wir gleichzeitig die Teilnahme bei der "International Blues Challenge" in Memphis im kommenden Januar und an der "European Blues Challenge" im nächsten April sicher.Da heißt es sauber bleiben!
Für Wolf war der Sieg auch noch ein Geburtstagsgeschenk, für Andy hat sich noch ein Traum erfüllt, denn er durfte zum Abschluss des Abends noch mit Harmonica-Star Dennis Gruenling einen gemeinsamen Song spielen.und so haben wir noch kräftig in der Marktschänke gefeiert. Am Sonntag gab es dann noch ein komplettes Konzert der Band auf dem Marktplatz in Eutin.

Hier unser frischgewaschener Eröffnungstitel vom 1. Juli, Marktplatz Eutin:



Hier der Bericht aus der Neuen Westfälischen vom 3.7.2017

    Dennis Gruenling (USA)  und   Andy Grünert (Ummeln)





Samstag, 24. Juni 2017

Blech putzen!

Nächste Woche ist es soweit. 
Greyhounds Washboard Band wird in Eutin bei der "German Blues Challenge auftreten!





Das Rockradio wird die "German Blues Challenge am 1. Juli ab 18.00 live übertagen.Wir werden gegen 20.00 dran sein. 
Hier geht es zur Sendung: http://www.rockradio.de/
Jetzt müssen wir nur noch etwas Blech putzen!

Die müssen noch...

Die hier sind schon gut!

Dienstag, 30. Mai 2017

Freitag, 28. April 2017

Mit Greyhound´s Washboard Band zur German Blues Challenge

Andy Grünert, Greyhound George und Waschbrett Wolf

Im März bekam ich den Anruf vom Baltic Blues e.V. aus Eutin, dass ich noch einmal für die "German Blues Challenge" nominiert wäre und wen ich denn mitbringen wollte. Da war es für mich sofort klar, dieses Mal mit einer Band anzutreten. Die Washboard Band ist eigentlich ein Duo.Waschbrett Wolf und ich spielen bereits seit einiger Zeit zusammen und nur zu besonderen Anlässen kommt Andy Grünert mit seiner Harmonica dazu.
Dank eurer zahlreichen Stimmen beim Online Voting können wir  nun also zu dritt am 1. Juli nach Eutin fahren und uns der Jury stellen, die uns zur "International Blues Challenge" nach Memphis und zur "European Blues Challenge" schicken kann.
Wie beim letzten Mal treten in Eutin fünf Bands und Duos aus ganz Deutschland an.
 Acht waren nominiert, diese haben es geschafft:
  • Baum's Bluesbenders
  • Blues Rudy & Peter Schmidt
  • Greyhound's Washboard Band
  • Pickup The Harp
  • Rattlesnake Bluesband

Die Bands kommen aus völlig unterschiedlichen Richtungen der Bluesmusik und wir sind mit unserer "Analog-Waschmaschine" schon ziemlich einzigartig...Es wird spannend!
Die komplette Veranstaltung wird wieder von http://rockradio.radio.de/ im Internet live übertragen! Der Wettbewerb beginn gegen 18.00 Uhr.






Hier ist ein kleiner Eindruck, wie wir als Duo klingen:



Mehr Informationen gibt es hier: www.washboardband.de




Bis bald und noch einmal vielen Dank fürs Abstimmen

George

Mit Andy Grünert im legendären "King´s Palace" bei der
"International Blues Challenge" 2016 in Memphis.            











#GreyhoundsWashboardBand


Montag, 8. Februar 2016

I´m Going Home



Am Freitagabend duftet ganz Downtown Memphis nach Barbecue. Es ist unser letzter Abend in Amerika und wir haben Hunger, nachdem wir den Großteil des Tages mit Shopping verbracht haben.
Wir kehren im "Rendezvous" ein, ein Restaurant, das in Touristenführern empfohlen wird. Das Essen ist allerdings hier eher durchschnittlich und das Drumherum ist reinste Massenabfertigung. Unser Tipp: "Rayz" an der South Main Street. Nicht zuletzt, weil hier zum Essen unsere "A Tasca" CD läuft ...


Wir haben auf unserer Reise so viel gesehen und erlebt, sind an den Schauplätzen der Musikgeschichte gewesen, haben viele neue Leute kennen gelernt und haben so viele Eindrücke empfangen, dass es jetzt wohl erst einmal eine lange Zeit dauern wird, das alles zu verarbeiten.
Leider hat es ja mit dem Weiterkommen bei der IBC nicht geklappt, aber wer weiß, ob es das letzte Mal war?
Vieles wäre nicht möglich gewesen ohne die Unterstützung des Verkehrsbüros "Memphis & Mississippi" ohne deren Hilfe und Kontakte wir ganz viele wunderbare Erlebnisse und Begegnungen niemals gehabt hätten. Auch an Helge und Barbara von "Kreativ Konkret", die uns während der IBC professionell betreut haben, geht unser Dank. (Danke für die Fotos, Helge!) Nicht zu vergessen ist auch Thomas Klingebiel, Redakteur der "Neuen Westfälischen", der uns bis nach Greenwood, Mississippi begleitet hat, uns zu den bedeutenden Plätzen gelotst hat und uns fast 2000 Fotos zur Verfügung gestellt hat. Danke, Thomas!
Sein Bericht über unsere Reise wird übrigens demnächt in der Zeitung zu lesen sein.

Wir verlassen jetzt also Memphis und den Mississippi

und fliegen nach einem kurzen Zwischenstopp in Chicago wieder nach Hause.

see you next time on Beale Street!

oder im Sun Studio?



oder irgendwo in Deutschland?










Freitag, 5. Februar 2016

You Got To Move


Am nächsten Morgen machen wir uns nach einer Übernachtung in Clarksdale auf den Weg zum Mundharmonika -Shop von Deak Harp, den wir bei unserem ersten Besuch in der Stadt nicht angetroffen hatten. Dabei ist es ganz einfach zu erkennen, ob er da ist: Ist er im Haus, stehen große Boxen vor der Tür, die die ganze Nachbarschaft mit ausgewählter Bluesmusik beschallen. Deak stammt ursprünglich aus New York und hat sich vor vielen Jahren in Clarksdale niedergelassen, wo er ein Geschäft für Mundharmonikaspieler betreibt. Er fertigt eigene Instrumente an und vertreibt ausgewähltes Zubehör, wie spezielle Verstärker und Mikrophone. Er selbst ist ein hervorragender Musiker, der mit vielen Größen gespielt hat. Ausserdem organisiert er Bluesfestivals im Delta und gibt Unterricht.

Klar, dass Andy in dem Laden große Augen bekommen hat und diesen auch nicht verlassen konnte, ohne etwas zu kaufen. Ein paar Tipps aus Deaks Trickkiste gab es gratis dazu...



Nach einer kleinen Stärkung im "Ground Zero Blues Club", den der Schauspieler Morgan Freeman gemeinsam mit Bill Luckett, dem Bürgermeister von Clarksdale, der uns auf der Staße gleich seine Visitenkarte überreicht hat, betreibt, fahren wir zurück nach Memphis. Dort checken wir im Motel 6 ein und genießen abends noch ein Konzert auf der Beale St.


Am nächsten Morgen ist dann wieder Sightseeing angesagt. Als erstes der Punkt, auf den ich mich schon lange gefreut hatte: Wir besichtigen die Fabrik, in der die Firma Gibson ihre halbakustischen Gitarren herstellt. Unter anderem wird dort die legendäre ES-335 gebaut. Leider durften wir während der Führung nicht fotografieren. Wir konnten allerdings die halb fertigen Gitarren in jeder Phase der Herstellung sehen und auch in der Hand halten. Da schlägt das Gitarristenherz höher! Auch einen Outlet Store gab es dort, aber die Preise, die dort aufgerufen werden, sind nicht günstiger als in Deutschland...
Gleich nebenan liegt das "Memphis Rock & Soul Museum", wo die Entwicklung dieser Musik aus Blues, Country und Gospel anhand von Musikbeispielen und Szenen aus dem Leben in der Region eindrucksvoll dargestellt wird.


Danach wird es Zeit, auf die Pyramide zu kommen, bevor die Sonne untergeht. Diese Pyramide, ca. 30 Stockwerke hoch, ist ein Wahrzeichen der Stadt Memphis, die ja ihren Namen von einer Stadt im alten Ägypten geborgt hat. Im Inneren befindet sich ein Geschäft für Outdoor-Kleidung, Jäger und Anglerbedarf sowie der größte freistehende Fahrstuhl der USA. Dieser führt zu einer Aussichtsplattform, von der aus man einen großartigen Blick über die Stadt und den Mississippi hat.


Hier erleben wir einen herrlichen Sonnenuntergang, bis wir uns wieder auf den Weg zur Beale St. machen, um noch etwas Blues zu tanken. Hat man allerdings mehrere Abende auf der Beale zugebracht, um Musik zu hören, muss man allerdings - bei allem Respekt vor den sehr guten und professionellen Musikern - feststellen, dass die musikalischen Darbietungen dort sehr auf ein Touristenpublikum zugeschnitten sind.  Bands, die dort auftreten, spielen in der Regel ein Programm aus Gassenhauern wie. "Stormy Monday", "The Thrill Is Gone" und "Mustang Sally" etc. Ein Solokünstler, der immerhin für den "coolest Blues Song 2013" ausgezeichnet worden ist, spielte an der Beale nur Robert-Johnson-Songs herauf und herunter. No business like show business...